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BORG-Chemie-VWA prämiert: Anerkennungspreis für Theresa Lehners Arbeit über Biokunststoffe in Lebensmittelverpackungen

Die Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA) ist ein anspruchsvoller Teil der Reifeprüfung. Die KandidatInnen eignen sich dabei die Fähigkeiten an, ein Thema mit wissenschaftlicher Methodik zu erarbeiten und das Ergebnis der Analyse strukturiert zu präsentieren.

Im Fachgebiet Chemie erstellte Arbeiten können für eine Prämierung eingereicht werden, die von der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) in Zusammenarbeit mit dem Fachverband der Chemischen Industrie (FCIO) und dem Verband der Chemielehrer/innen Österreichs (VCÖ) ausgeschrieben wird.

In diesem Jahr wurde am BORG Mistelbach eine VWA über Kunststoffe und deren nachhaltige Weiterentwicklung erarbeitet und eingereicht. Theresa Lehner, Schülerin in der 8Cn, hat wissenschaftliche Literatur zu Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen und zum Thema biologisch abbaubare Materialien ausgewertet und in ihrer Arbeit zusammenfassend dargestellt. Das chemische Konzept hinter Kunststoffen hatte das Interesse der Verfasserin geweckt, und in Vorgesprächen zur VWA wurde der Ansatz über Biokunststoffe und die Lebensmittelverpackung entwickelt.

Weitere Recherchen überzeugten Theresa von der Aktualität und Vielfältigkeit der Biokunststoffe. In der Arbeit setzte sie den Schwerpunkt auf das Thema Nachhaltigkeit und die Aspekte Ressourcenschonung und Lebensmittelverschwendung. Die Gewinnung der Rohstoffe und die Technik der Herstellverfahren für Biokunststoffe wurden inhaltlich ebenso abgedeckt, wie die Anwendung und Kennzeichnung als Verpackungsmaterial.

„Biokunststoffe und deren Anwendung als Lebensmittelverpackung“ beschreibt zukunftsträchtige Perspektiven für die Entwicklung von umweltverträglichen Werkstoffen und deren gesellschaftliche Relevanz.

Mit Biokunststoffen kann ein wesentlicher Beitrag für die Vermeidung von Verpackungsmaterial aus fossilen Rohstoffen geleistet werden und gleichzeitig der Verlust von Lebensmitteln durch eine geeignete schützende Umhüllung minimiert werden.

Theresas Arbeit liefert die wissenschaftlichen Argumente für eine Kunststoffrevolution so bald wie möglich.