Werteerziehung ist allen Lehrkräften am BORG Mistelbach ein wichtiges Anliegen. Sie ist integrativer Bestandteil fast aller Unterrichtsfächer. Speziell widmet sich natürlich das Fach "Religion" diesen Inhalten, und seit neuestem auch das parallel angebotene Fach "Ethik". Wir halten ethische Themen für so wichtig, dass sie allen SchülerInnen - unabhängig von ihrer Konfession und unabhängig davon, ob sie sich überhaupt zu einer Religionsgemeinschaft bekennen - nähergebracht werden. Aus diesem Grund bieten wir für alle vom Religionsunterricht abgemeldeten SchülerInnen verpflichtenden Ethik-Unterricht (Schulversuch) an.
Unterrichtende Lehrkräfte und Ansprechpartner für Fragen:
Mag. Susanne Fleischmann MSc (Religion, Deutsch, Ethik)
Mag. Agnes Widauer (Religion, Geschichte und polit. Bildung, Ethik)
Mag. Georg Gauß (Musikerziehung, Klavier, Psychologie und Philosophie, Ethik)
Religiöse Feiern spielen im Jahreskreis eine wichtige Rolle und tragen wesentlich zu unserem guten Schulklima bei. Sie werden von einzelnen Klassen gemeinsam mit den Religionslehrerinnen zu speziellen Themen gestaltet (Texte, kurze szenische Darstellungen, musikalische Umrahmung durch Klassenbands, Chor, Solisten, Ensembles etc.) und von Pfarrern der Umgebung geleitet. Fixpunkte sind z. B. die gemeinsame Messe zu Schulbeginn (Ende der 1. Schulwoche), die feierlich gestaltete Weihnachtsmesse in der Stadtpfarrkirche.
Im Rahmen "Feste - Christl. Festkreis" versuchte ich den "Sonntag" in der Form des "Offenen Lernen" umzusetzen. Vor allem die Liege und das Backen der Sonntagswaffeln verbreiteten ein Sonntagsflair. Mit Trimono, Jahreskreispuzzle, Feiertagsquartett, Memory der liturgischen Geräte und Gewänder, Lückentext zur Entstehung des Sonntags wurden die verschiedenen Bereiche des Sonntag und seine Begründung erarbeitet: Pflichtstationen und frei gewählte Aufgaben.
Mag. Anton Grill
An einem wunderschönen Freitagvormittag besuchte die 8C begleitet von Prof. Grill das Psychosoziale Zentrum in Mistelbach. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, wobei wir als 8ce von Frau Ribisch ins Wohnzimmer des Übergangswohnheimes gebeten wurden . Dort zeigte sie uns einen kurzen Film über Schizophrenie aus der Sendereihe X-Large. Danach erklärte sie uns den Tagesablauf und die Projekte für die Bewohner und beantwortete unsere Fragen.
Ziel ist das selbstständige Leben in ca. 3 Jahren zu erreichen: Rückführung in den gesellschaftlichen Alltag und Beruf. Mit Kreativ- Koch- und Raumgestaltungsgruppen lernen sie wieder ihren Alltag zu strukturieren. Persönliche Therapien werden am Vormittag angeboten, wie z.B. Musik- oder Ergotherapien. Am Nachmittag haben sie Zeit für persönliche Erledigungen, Gesprächsgruppen und Fitness. Manche schaffen es in eine Wohngemeinschaft außerhalb des Hauses zu übersiedeln oder eine Partnerschaft einzugehen. Nach einer Führung durch die persönlichen Räume und Arbeitsplätze sprachen wir bei Getränken und mitgebrachten Kuchen (Florian Schimmer, Margarete Dörfler) mit den Bewohnern über deren Leben sowie die uns bevorstehende Matura.
Gemeinschaftsproduktion: 8Ce Schriftführer: Patrick Fritz
Unter dem Motto "Fasten, weil..." lud die 6A zum Aschermittwochgottesdienst ein und gestaltete ein Video über eine gleichnamige Talkshow. Ein weitgereister Gastpriester - Prof. Ernst Güntschl aus Wieselburg stellte das "UNUM NECESSARIUM" = "Nur eines ist notwendig", das Maria, die Schwester von Martha erwählt hat, in den Mittelpunkt seiner Gedanken. Dieses im eigenen Leben zu finden und mit ganzer Energie zu verfolgen, sei eine Herausforderung für jeden Menschen. Eine besondere Bedeutung erhielt auch die Aussage: "Der Anfang ist klar, das Ende meist offen..." Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit war der Schluss des Gottesdienstes durch das Stundenende und die bald abfahrenden Busse etwas abrupt.
Herzlichen Dank der 6A, die mit Mag. Agnes Schwarz diesen Gottesdienst vorbereitet hat, Mag. Georg Gauss für die Einstudierung der Lieder und Mag. Doris Graf-Sommer für die Leitung des Chores.