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„Ondes Martenot“ - Was ist das?

Ondes Martenot, zu Deutsch Martenot-Wellen, sind ein elektronisches Musikinstrument, welches 1928 von seinem Namensgeber Maurice Martenot erfunden wurde. Angeregt wurde er durch ein Treffen mit Lev Sergejewitsch Termen, dem Erfinder des Theremin.


Diesem seltenen Instrument begegneten die SchülerInnen der 6Ai und 8Ai am Donnerstag, dem 9.11.2017, im Goldenen Saal des Wiener Musikverein beim Besuch der Generalprobe der „Turangalila-Symphonie“ für Orchester, Klavier und Ondes Martenot von Olivier Messiaen.  


Das Radiosymphonieorchester spielte unter der Leitung von Cornelius Meister leider nur ein paar kurze Ausschnitte aus diesem 10-sätzigen Werk, das in der Originalaufführung 80 Minuten ohne Unterbrechnung durchgespielt wird.


Nach der nur rund 20-minütigen Probe mit dem ca-80-Mann-Orchester stellte uns die Ondes Martenot-Solistin Nathalie Forget ihr Instrument (auf Englisch) vor und zeigte uns die Spielweisen und Raffinessen dieses monophonen Instruments (das bedeutet, dass man auf diesem Instrument nur einstimmig spielen kann, entweder auf der Tastatur oder im Glissando mit Hilfe eines Rings).


Anschließend stand Cornelius Meister für Fragen zur Verfügung. Er erklärte uns den Alltag im Leben eines Dirigenten und informierte uns über seine musikalische Vergangenheit und nähere Zukunft.


Den Abschluss unseres Ausflugs bildete noch ein Spaziergang vorbei an Musikerdenkmälern und zum Campus der Musikuniversität.



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